Im Mittelpunkt steht Ihr Kind

Wir vom Katholischer Kindergarten St. Georg, Wassenberg nehmen die Kinder in ihrer individuellen Lebenssituation wahr und richten unsere pädagogische Arbeit hieran aus.

Von zentraler Bedeutung sind für uns dabei die Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsbildung, der Selbstständigkeit und der Kreativität des Kindes. Auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und das Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen spielt bei unserer Arbeit eine große Rolle. Darüber hinaus unterstützen wir Sie als Eltern bei der Erziehungsarbeit.

 

Unser Motto: Gemeinsam mit Ihnen machen wir Ihr Kind stark!

 

 

Es kommt das ganze Kind - und nicht nur der Kopf!

Kinder lernen über ihre Wahrnehmung, Bewegung, ihrem eigenen Handeln und dem Einsatz aller Sinne.

Ein Kind lernt in erster Linie über seine Bewegung.

Daher muss Bildung zunächst am Kind und seinen Tätigkeiten orientiert sein und nicht an den Erwartungen der Erwachsenen.

 

      Frühkindliche Bildung

                                                              heißt

                                                        Selbst-Bildung

 

Kinder lernen durch ihre eigenen Erfahrungen und diese sind nur mit einer sozialen emotionalen Bindung möglich.

 

Bildung- Kompetenzen erwerben

 

Selbstkompetenz

  • Sprache erwerben
  • Selbstbewusstsein und Selbstachtung entwickeln
  • mit allen Sinnen wahrnehmen
  • eigene Grenzen setzen
  • Umwelt mit Neugier, Motivation und Lernbereitschaft erforschen
  • Körperbewusstsein entdecken und entwickeln
  • Umgang mit Stärken und Schwächen lernen

Sachkompetenz

  • Fragen stellen, Zusammenhänge verstehen lernen, logisches Denken
  • Werte erleben, erfahren und reflektieren
  • alltägliche Aufgaben bewältigen
  • Wissen auffinden, auswählen und anwenden

Sozialkompetenz

  • Anerkennung, Sicherheit und Geborgenheit erleben
  • Verantwortung für sich und andere übernehmen
  • Toleranz im Umgang mit Unterschieden
  • Regeln aushandeln und einhalten
  • Gruppen-bzw. Teamfähigkeit
  • Grundlagen für eine gesunde Streit- und Konfliktfähigkeit erwerben

Kinder lernen auf "unbewussten" Wegen und erfordern professionelles Personal.

Durch unsere jährlichen Fortbildungen zu verschiedenen Bildungsbereichen ist es uns möglich, unsere Arbeit stetig zu reflektieren und neue Wege und Arbeitsmethoden kennen zu lernen und für unsere Arbeit zu nutzen.

 

Der vorschulische Bildungsbereich wird als eigenständiges Bildungswesen gesehen und nicht als Vorbereitung auf die Schule definiert.

 

Das kindliche Spiel

Nur im Spiel kann das Kind seine geistigen emotionalen, sozialen und physischen Kräfte entwickeln und freisetzen.

Gleichzeitig werden Ängste, Stress und Aggressionen verarbeitet und abgebaut.

Das Kind gewinnt an Erfahrung und lernt, mit Gefahren und Gefühlen umzugehen.

Durch den Umgang mit anderen Kindern lernt es, diese zu akzeptieren und mit ihnen zu teilen.

Spielen fördert das Sozialverhalten!

 

Beim freien Spiel entscheiden die Kinder bei uns selbst, womit, mit wem, wann und wo sie spielen möchten. Sie haben die freie Auswahl an Materialien, Räumen und Spielpartnern.

 

Die Kinder haben die Möglichkeit, verschiedene Spielbereiche zu nutzen, dazu gehören die Bau-, Puppen- und Malecke, der Nebenraum und das Außengelände.

 

In allen Bereichen gilt Ruf -oder Sichtkontakt.

 

Beim strukturierten Spiel gibt die Erzieherin Anregungen, um diese individuell zu fördern.

 

Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, das Außengelände zu nutzen!

 

Im Außengelände können die Kinder Naturerfahrungen sammeln und sich in Geschick üben.

Kletterbäume laden zum Klettern ein ( nur mit Aufsicht), verschiedene Fahrzeuge stehen zur Verfügung und das Beobachten der Obstbäume im Jahreskreislauf macht den Kindern Spaß.

 

"Hilf mir, es selbst zu tun!"

Das Kind nimmt Tag für Tag das Bild der Tätigkeiten in sich auf, das wir ihm vorleben, und es ist von Geburt an danach bestrebt, selbstständig Handlungen vollziehen zu können.

 

Unser Ziel ist es, dass das Kind sich geborgen und zufrieden fühlt. Dazu gehört Wertschätzung seines Tuns, ihm Selbstvertrauen geben und auch ein "Nein" seinereits akzeptieren.

 

Anfangs muss das Vertrauen zu den Kindern aufgebaut werden, damit wir sie zur Selbstständigkeit erziehen können. Oftmals müssen wir uns zurücknehmen, damit wir den Kindern manchmal aus Zeitmangel nichts vorwegnehmen, z.B. Jacke anziehen, Hausschuhe oder Schuhe anziehen.

 

Der Grundgedanke dabei ist:

  • liebevolle, stetige Zuwendung
  • dem Kind Mut geben, etwas Neues auszuprobieren (nicht überfordern!)
  • Lob und Anerkennung
  • Wünsche und Meinungen werden ernst genommen
  • zuhören und beobachten
  • Aufsicht so viel wie nötig, so wenig wie möglich

Erst wenn wir diese Grundgedanken den Kindern vermittelt haben, können wir ansetzen, das alltägliche Leben zu meistern.

Sei es

  • beim alleinigen An- und Ausziehen
  • beim Aufräumen oder Spülen
  • im Treffen von eigenen Entscheidungen
  • beim gegenseitigen Helfen
  • kleinere Aufträge zu übernehmen, z.B. Blumen gießen, saugen etc.
  • "Darf ich?" wird durch "Ich gehe!" ersetzt
  • bei der Körperpflege, wie Trocken werden , Hände waschen, Zähne putzen

 

Selbstständig zu sein ist kein Prozess, der von heute auf morgen "Früchte trägt" und es ist für Eltern oft nichts Sichtbares.

Es benötigt viel Zeit, Ruhe, Freiheit, Ungestörtheit, ständige Kommunikation und auch klare verständliche Regeln und Grenzen, um einen Rahmen der Sicherheit und das Vertrauen zu schaffen.

 

Leben kann nur dort sein, wo es eine Umwelt für dieses Leben gibt

In der frühen Kindheit ist die Natur der Bereich, der den kindlichen Sinnen die reichhaltigsten, komplexesten und differenziertesten Wahrnehmungsmöglichkeiten bietet.

Aus diesem Grunde verfügen wir über ein Außengelände, das naturnah gestaltet ist.

Durch wenig industriell gefertigte Spielgeräte und einer hohen Anzahl an Naturmaterialien, wie Reifen, Stöcke, Baumstämme wird die Phantasie der Kinder gefördert, sodass täglich ein neues Bild des Außengeländes entsteht und somit die Grundlage für forschende Neugier gelegt ist.

 

Über dieses Entdeckungsangebot hinaus, findet im 14- tägigen Rhythmus ein Naturtag statt.

 

Er bietet den Kindern die Möglichkeit, sich vielfältig und frei zu bewegen, innere und äußere Kräfte besser wahrzunehmen ( ein Baumstamm kann schwer sein ) und der behutsame Umgang mit jeder Art von Leben wird erfahren und gelernt (ein Pilz darf betrachtet, aber nicht angefasst oder zertreten werden; im Wald wird nicht geschrien, da sich sonst die Tiere erschrecken).

In der Regel sind Kinder an allen Lebewesen interessiert. Nur durch das Verhalten Erwachsener werden sie manchmal in ihrer Vorurteilslosigkeit behindert (kleine Krabbeltiere).

 

Die Naturtage dienen auch dazu, den Kindern ihre Stadt und die Sehenswürdigkeiten zu zeigen

  • die Burg mit ihrem Bergfried
  • der Gondelweiher
  • der schöne Stadtpark
  • die Stadtmauer mit ihrem ehemaligen Verlies und die Wachtürme

Erst wenn das Kind die Achtung vor der Schöpfung, bezogen auf Natur, Tier und Mensch, in unterschiedlicher Weise erfahren und erleben darf, dann erst kann es begreifen lernen, wie wichtig es für uns alle ist, diese Umwelt zu erhalten.

 

 

Womit sollte das Kind in diesem Lebensabschnitt in Berührung gekommen sein?

Unter Vorschulerziehung ist die gesamte Frühförderung des Kindes zu verstehen, von der Geburt bis zu Schulpflicht.

Die erste und nachhaltigste Förderung geschieht im Elternhaus.

 

Unter Vorschulerziehung in unserem Kindergarten verstehen wir:

  • Wir wollen Vorfreude auf die Schule wecken

- wir erzählen den Kindern über die Schule, lassen dazu malen, Schnuppervormittag in der  Schule etc.

  •                                   Wir wollen Verantwortungsbewusstsein wecken

- durch regelmäßige Teilnahme, Pünktlichkeit, durch eigenverantwortliches Handeln, Utensilien

   immer vollständig zusammenhalten

  • Arbeiten mit altersgleichen Gruppen

- dadurch gezielte Förderung, Kinder sind in der Regel nicht so schnell unter- oder überfordert

  • Wir fördern das Gemeinschaftsgefühl

- durch gemeinsame Aktivitäten einmal wöchentlich von 14 bis 16 Uhr

  • Vorbereitung auf den Kindergartenabschied

- die Kinder basteln ihre eigene Schultüte (Individualität), Abschlussgottesdienst

 

 

Wir vermittel den Kindern diese Dinge in Form von:

  • Lebensraum Kirche

- Beteiligung und Mitgestaltung bei Gottesdiensten

- Moral und Ethik

 

  • Grundkenntnisse legen

- Formen, Farben, Zahlen (1bis 20)

- Unterschied zwischen rechts und links

- Namen schreiben

 

  • Gedächtnistraining

- Geschichten sinngemäß wiedergeben

- Texte behalten und wiedergeben können

- Tiere und Pflanzen benennen

- 2-3teiligen Auftrag ausführen können

 

  • Selbstständigkeit fördern

- kleine Aufgaben erledigen

- Informationen weitergeben (Elternhaus)

- Regelmäßigkeit

- Ordnung halten

- Schleife binden

 

  • Grob- und Feinmotorik

- Holzbearbeitung

- vielfältiges Bewegungsangebot

- Falttechnik erlernen

- richtige Stifthaltung

- Einsatz von vielen unterschiedlichen Materialien

 

  • Einsatz von verschiedenen Medien

- Diareihen

- Bilderbücher

- CD

 

  • Verschiedene Berufszweige kennen lernen

- Besuch beim Bäcker

- Besuch des Vehrkehrspolizisten

 

  • Kulturelles erfahren

- Stadführung

- Besuch im Theater

- musikalische Projekte

 

Der vorschulische Bildungsbereich wird als eigenständiges Bildungswesen gesehen und nicht als Vorbereitung auf die Schule definiert.

 



Mit den Augen von Kinder sehen

In der Vorschulzeit erhält das kreative Denken seine stärksten Anregungen. Die Kinder können und sollen in dieser Zeit frei von Leistungszielen kreativ sein und daher ihre Interessen ohne Zwang und Druck entfalten.

Ein Kind, das sich in diesen Jahren nicht schöpferisch und frei entfalten kann, wird auch in späteren Jahren nur schwer lernen können, kreativ zu sein.

 

Kleinkinder sind die kreativsten Menschen. (G. Ammon)

 

Doch "kreativ sein" bezieht sich nur auf den gestalterischen und musischen Bereich, sondern es hat was mit der Fähigkeit zu tun, originell und schöpferisch zu handeln.

Damit ist gemeint, ein Problem selbstständig zu erkennen und sich zu fragen, wie es gelöst werden könnte, es in Beziehung setzen zu vorhandenem Wissen und früheren Erfahrungen.

 

Kreativität heißt:

  • flexibel, spontan sein
  • neugoierig sein
  • produktiv sein
  • sich beschäftigen können
  • Offenheit
  • Frustationstoleranz besitzen

 

Inwieweit sich Kreativität fördern läßt, ist in starkem Maße von der Umgebung abhängig, in der das Kind lebt, spielt und die es erlebt.

 

Wie sind bei uns eine kreative Umgebung aus?

  1. Freiheit in der Auswahl des Raumes, des Materials und der Aktivität überhaupt
  2. Einschränkung von Ge- und Verboten
  3. Bereitstellung einer Vielzahl von Materialien
  4. Matreialien dürfen zweckentfremdet werden
  5. Zeit für Denkleistungen
  6. partnerschaftliche Anerkennung
  7. Motivation, um sich NEuem zuzuwenden
  8. viel Fragen und Antworten dürfen

 

Kreativität ist nicht angeboren, sondern kann erlernt werden!

 

Und um dass sich Ihr Kind zu einem feinfühligen Menschen entwickeln kann, der Probleme erkennt und selbstständig löst

 

  • lassen wir Ihr Kind Umwelteindrücke verarbeiten (Sie verarbeiten durch Rollenspiele)
  • stärken wir sein Selbstvertrauen und seine Eigenständigkeit (angebrachtes Lob, learning   by doing)
  • entfalten und lenken wir seine Getsaltungsfähigkeiten und Phantasie (Keine Schablonenarbeit)
  • schließen wir bewusst die Möglichkeit von Versuch und Irrtum ein (Der Weg ist Ziel!)
  • verhelfen wir ihm , Neues zu finden und zu erforschen (Wir lassen uns überraschen)
  • führen wir es vom passiven Konsumieren zum selbstschöpferischen Tun (Wenig ist oft mehr!)
  • lassen wir es selbst entscheiden, ob es isch mit einem Problem befassen will oder nicht  (Nichts tun bedeutet nicht, dass es nichts tut)
  • verzichten wir auf Vorschulmappen, da sie der Vielfalt der Beschäftgungsmöglichkeiten   hinderlich sind

Zusammenfassend können wir für uns vier kurze Spielregeln aufstellen:

  1. Jede Idee ist willkommen!
  2. Soviel Ideen wie möglich!
  3. Jede Weiterentwicklung von Ideen ist erwünscht!

Sie möchten noch mehr über unseren Ansatz erfahren?

Rufen Sie uns gerne an unter +49 2432 4132 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.