Unser Abschlussgottesdienst am 25. Juni 2020

um 14 Uhr

in der Propsteikirche St. Georg

 

Thema: "Rahmenwechsel"

 

 

Materialien: Beamer, Leinwand, CD Player, 17 Rahmen, 17 Buttons, Bankreservierungen für die

                       Eltern, 17 Schultüten

 

Powerpointpräsentation mit Fotos der Vorschulkinder; Kinder sitzen bei den Eltern, pro Bank 1 Familie

 

Begrüßung: Anke Deckers-Hahn und Anja Arnst

 

Herzlich willkommen zu diesem Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder hier in der Kirche.

Auch wir wollen diesen ganz besonderen Tag mit euch und eurer Familie feiern.

Zunächst möchten wir uns einen Überblick verschaffen, wer denn alles da ist.

 

Alle Kinder, die in die Schule kommen, stehen bitte einmal auf.

Wir wollen euch mit einem Applaus begrüßen. (Applaus)

Euch Vorschulkindern, euern Eltern wünschen wir einen schönen Gottesdienst, den wir feiern möchten.

 

Kreuzzeichen 

 

Lied:                Wo zwei oder drei (vom Band)

 

Kyrie-Rufe      (Die 3 Kinder stehen mit Abstand am Altar ohne Mikro)

 

  1. Kind:    Wir nehmen Abschied vom Kindergarten. Herr, erbarme...
  2. Kind:    Wir denken an die schöne Zeit zurück. Christus, erbarme 
  3. Kind:    Du gehst mit uns in die Zukunft. Herr, erbarme...

 

Gebet        von einer Mutter vorgelesen

 

Liebe Kinder, liebe Eltern!

´Meine Güte, was geht die Zeit schnell vorbei`- so denken sicher die meisten Erwachsenen hier, denn nun sind unsere Kinder, die wir doch vor gar nicht so langer Zeit als Babys in den Armen gehalten haben, plötzlich Schulkinder.

Damit fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns als Eltern und Familien. Denn unsere Kinder werden immer selbstständiger, gehen bald schon den Schulweg allein und werden viele neue Erfahrungen machen, die wir nicht beeinflussen können.

So ein neuer Lebensabschnitt bringt viel Aufregendes und Gutes.

Stolz können wir sein auf unsere schon so großen Kinder, und freuen können wir uns, denn nicht nur die Kinder werden mehr Freiheiten haben, sondern dadurch auch wir. 

Viel Spannendes werden wir miteinander erleben, denn die Kinder werden viel Neues mit nach Hause bringen.

Aber dieses Neue bringt auch Fragen und Sorgen mit sich. Wie wird es unseren

Schulkindern ergehen, die manchmal noch viel zu klein für diese riesigen

Ranzen wirken? Werden sie vielleicht in eine Richtung beeinflusst, die wir nicht

wollen? Werden sie die neuen Anforderungen der Schule bewältigen?

Ein neuer Lebensabschnitt ist immer ein Schritt ins Ungewisse, und da gibt es beides: Freude und Sorge. Gerade an so einer Schwelle zum „Neuland“ ist es gut zu wissen, dass wir nicht allein sind. Gott begleitet unsere Kinder und ist da, gerade wenn sie ihren Weg allein gehen. Das heißt nicht, dass sie vor allen Schwierigkeiten bewahrt werden. Denn diese gehören zum Leben dazu und sind auch wichtig für ihre Entwicklung.

Aber egal was passiert, Gott will euch ermutigen und wie ein Freund zur Seite stehen.

Dieses Versprechen gilt genauso uns, den Erwachsenen. Immer wieder

stehen wir an Schwellen zu einem neuen Lebensabschnitt, und da können wir

Begleitung und Stärkung gut gebrauchen. So eine Stärkung ist Gottes Segen,

den die Schulkinder gleich empfangen werden und der uns allen am Ende des

Gottesdienstes zugesprochen wird und uns begleiten soll, wenn wir uns

aufmachen in unseren Alltag. Er soll uns stärken, Mut machen und Hoffnung

schenken für alle Herausforderungen des Lebens. So dürfen wir uns alle

geborgen wissen, die Großen und die Kleinen, in Gottes Hand. Amen

 

Herr Pastor Wieners erzählt

„Eine kleine Palme wuchs kräftig am Rande einer Oase. Eines Tages kam ein Mann vorbei. Er sah die kleine Palme und konnte es nicht ertragen, dass sie so prächtig wuchs.

Der Mann nahm einen schweren Stein und hob ihn in die Krone der Palme. Schadenfroh lachend suchte er wieder das Weite.

Die kleine Palme versuchte, den Stein abzuschütteln, aber es gelang ihr nicht. Sie war verzweifelt.

Da sie den Stein nicht aus der Krone bekam, blieb ihr nichts Anderes übrig, als mit ihren Wurzeln immer tiefer in die Erde vorzudringen, um besseren Halt zu finden und nicht unter der Last zusammenzubrechen.

Schließlich kam sie mit ihren Wurzeln bis zum Grundwasser und trotz der Last in der Krone wuchs sie zur kräftigsten Palme der Oase heran.

Nach mehreren Jahren kam der Mann und wollte in seiner Schadenfreude sehen, wie verkrüppelt wohl die Palme gewachsen sei, sollte es sie überhaupt noch geben.

Aber er fand keinen verkrüppelten Baum.

Plötzlich bog sich die größte und kräftigste Palme der Oase zu ihm herunter und sagte:

„Danke für den Stein, den du mir damals in die Krone gelegt hast. Deine Last hat mich stark gemacht!“

 

 

Lied     „Hallelu“ mit aufstehen  

Einführung ins Thema „Rahmenwechsel“ endet mit Segnen der „Rahmen-Geschenke“                                PowerPoint Präsentation

  1. Bild:   Aus dem Rahmen fallen
  2. Bild:   Zeitlichen Rahmen setzen
  3. Bild:   Fand im kleinen Rahmen statt
  4. Bild:   Rahmenwechsel

 

Lied:      „Er hält die ganze Welt“ mit Bewegungen vom Band

 

Überreichung der Geschenke Rahmen und Schultüten und Button – Kinder werden aufgerufen und kommen mit Mama oder Papa nach vorne. 

 

Fürbitten 

                  Kinder kommen einzeln nach vorne; ohne Mikro

P.:                   Guter Gott, voller Vertrauen in Deine unermessliche Liebe                          tragen wir jetzt unsere Bitten vor:

1. Kind:         Lass alle Kinder Freunde finden, die ihnen helfen und alles

                       Neue zeigen und erklären.

Alle:               Wir bitten dich, erhöre uns.

 

2. Kind:         Schenke allen Kindern viel Freude beim Lernen und

                        spielen in der Schule.

Alle:               Wir bitten dich, erhöre uns.

 

3. Kind:         Hilf allen Kindern, sich ganz schnell in der Schule zurecht

                        zu finden.

 

Alle:               Wir bitten dich, erhöre uns.

 

4. Kind:         Schütze uns auf dem Weg zur Schule und lass uns immer                         wohlbehalten nach Hause kommen.

 

Alle:               Wir bitten dich, erhöre uns.

 

5. Kind:         Behüte unsere Eltern, damit sie uns alle gut begleiten

                        können.

 

Alle:               Wir bitten dich, erhöre uns.

             

Vater unser 

 

Segen 

 

Schlusslied   „Wo ich gehe“ 

 

und Verabschiedung in die Schulferien