Liebe Kinder, liebe Eltern,

einen herzlichen Gruß an euch alle aus dem Zwergenland!

Es ist schon wieder einige Zeit vergangen, seitdem wir uns gesehen haben.
Wir sind neugierig, was ihr alles in der vergangenen Zeit erlebt habt und vor allem, wie es euch geht. Wir würden uns unglaublich freuen, etwas von euch zu hören oder zu lesen!

Liebe Zwerge, wenn wir uns im Kindergarten wieder treffen, würden wir gerne mit euch das Thema „Frühling“ untersuchen.
„Untersuchen“ ist ein schwieriges Wort, heißt aber nichts anderes, als genau hinzuschauen oder zu beobachten.
Zu diesem Thema würden wir mit euch gerne malen und basteln, Gedichte und Geschichten lesen und Lieder singen. Vor allem aber, werden wir zusammen in der Natur nach den Zeichen und Spuren des Frühlings suchen!

Schaut mal, wir haben schon ein paar interessante Sachen gefunden! Vielleicht lasst ihr euch verführen und macht mit?
Eure Bilder und gebastelten Sachen würden wir dann im Zwergenland ausstellen oder aushängen!

 

Alles Liebe und bis dann
Euer Zwergenland-Team


 

 

 

Fingerspiel  vom  Regenbogen

 

Fünf Farben schliefen dicht an dicht.

( Faust bilden)

Da weckte sie das Sonnenlicht.

(Mit den Händen einen Kreis bilden)

Die erste Farbe wacht auf,

die zweite folgte gleich darauf.

Die dritte gähnte,streckte sich,

(Die finger nacheinander strecken)

die vierte Farbe reckte sich.

Die fünfte Farbe stieg nach oben,

da gab es einen kleinen Regenbogen.

(Arme über den Kopf nehmen wie einen halb Kreis)

Die sechste Farbe aber sprach:

( Den ersten finger der anderen Hand strecken)

''Nicht ohne mich!Ich komm noch nach!"

Weit schien ein Bogen übers Land,

(beide Arme über den kopf strecken zu einem Bogen)

doch niemand hat ihn so erkannt.

Da kam der Regen aufgezogen

(Finger trommeln auf dem Oberschenkel)

und zeigte uns den REGENBOGEN.

Sie können auch die Finger in den Farben des REGENBOGENS bemalen.

 

Viel Spaß beim Basteln. Wir würden uns freuen, wenn ihr das Gebastelte zum Kindergarten bringen würdet.

Knete für Kleinkinder

Du willst selber Knete machen? Kein Problem. Diese Zutaten

brauchst du:

600 g Mehl

100 g Salz

500 ml kochendes Wasser

2 EL Zitronensaft oder 2 TL Weinsteinsäure

3 EL ÖL

Lebensmittelfarbe

Außerdem: Eine große Schüssel und einen Handmixer.

 

Sobald ihr alles zusammen habt, könnt ihr direkt loslegen.

Bei dem Zusammenmischen der Zutaten braucht ihr keine

bestimmte Reihenfolge zu beachten.

Wichtig ist nur, dass ihr wirklich kochendes Wasser nehmt.

Das übernimmt natürlich deine Mama oder der Papa.

Dann ist die Knete auch schon bereit für ihren Einsatz.

Viel Spaß beim kunterbunten Vergnügen.

Flatternde Schleuder Material:

Luftballons

Sand evtl auch Vogelsand

Trichter

Esslöffel

Müllsäcke z. B. in Blau, Grün, Orange, Gelb oder bunte Plastiktüten

Ringelbänder in bunten Farben ( Krepp)

Als Griffe z. B. 10 cm lange Stückchen von Bambusstäben oder Stöcken

 

So geht's:

Zuerst den Luftballon unten an den Trichter stecken.

Etwa 4 gehäufte Esslöffel Sand in den Ballon rieseln lassen.

Damit man möglichst viel Sand in den Ballon bekommt, den Ballon dabei in die Länge ziehen und zerknautschen, während er immer noch am Trichter steckt. Dann den Ballon zuknoten.

Für den Schweif bunte Müllsäcke in etwa 3 cm breite Streifen schneiden. Die Plastikstreifen knistern nachher beim Schleudern und Werfen.

Zusätzlich ein paar bunte Ringelbänder zuschneiden. Die Länge des Schweifs hängt von der Größe des Kindes ab. Alle Bänder und Müllsackstreifen etwa in Armlänge des Kindes abschneiden. Dann das Bündel halbieren und in der Mitte mit einem weiteren Band verknoten, welches nicht halbiert ist. Jetzt das Bündel fest an den Ballon knoten. Am anderen Ende des langen Bands einen kleinen Holzgriff befestigen. Mit Griff lässt sich die Ballonschleuder prima kreisen und schwingen.

Wer den Ballon werfen und fangen möchte, verzichtet lieber auf den Griff.

 

 

Wir basteln fliegende Fische für den Garten

 

Zum Basteln der Fische brauchst du:

Klorolle

Holzstock

etwa 30 cm feste Schnur

Seidenpapier in verschiedenen Farben

weißes Papier

Klebestift

schwarzer Filzstift

Schere

1: Bohre vorsichtig je zwei Löcher auf jeder Seite der Klorolle, etwa 2 cm vom Rand. Fädele die Schnur von innen durch das erste Loch nach außen und durch das andere wieder nach innen.

2: Ziehe die Schnur zu den Löchern auf der anderen Seite und wiederhole das Fädeln. Nun schauen beide Enden der Schnur heraus.

3: Lege die Bögen aus Seidenpapier übereinander. Zeichne Kreise auf den obersten Bogen und schneide sie aus. Halbiere die Kreise noch einmal in ihrer Mitte.

4: Klebe diese Halbkreise so auf die Rolle, dass sie sich leicht überlappen. Beginne am unteren Rand. Das ist der, wo keine Schnur herausguckt.

5: Schneide nun noch einige Streifen aus dem Seidenpapier und klebe sie innen an den unteren Rand der Rolle.

6: Schneide zwei Kreise aus weißem Papier und male mit dem schwarzen Stift Pupillen auf. Klebe die Augen an die Seite der Rolle, wo die Schnur sitzt. Knote deren Enden an dem Holzstock fest.

 

So stellst du selbst mit Wasserfarben  Straßenwasserfarben her

Das brauchst du dafür:

Speisestärke

Lebensmittelfarbe

dicke Pinsel

Behälter für die Wasserfarben (ich habe                                                                                                        leere Schraubgläser verwendet)

So werden die Straßen-Wasserfarben gemacht:

Fülle in jedes Glas etwas Speisestärke. Ich habe ca. 50 Gramm pro Glas verwendet.

Mische in jedes Glas etwas kaltes Wasser, sodass eine flüssige milchige Konsistenz entsteht. Rühre gut um, damit in der Flüssigkeit keine Klümpchen mehr zu finden sind.Verrühre dann in jedes Glas ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe.

Und schon gehts los. Mit Pinsel bewaffnet könnt ihr nun den Gehsteig vor eurem Haus ganz bunt verschönern.Ich hätte echt nicht gedacht, dass das so gut funktioniert und bin daher total begeistert von dem Ergebnis.

 

Viel Spaß :)

Wir freuen uns sehr, dass die erste Frühlingsdeko eingetroffen ist.

Ein herzliches Danke schön an R.+H.

Es freut uns, dass wir euch so wenigstens ein wenig begleiten können, auch wenn wir uns nicht sehen. Wenn wir alle gut auf uns und unsere Mitmenschen aufpassen, werden wir uns alle bald wiedersehen. Und darauf freuen wir uns aus ganzem Herzen.

Drückt  alle mal die Mama und den Papa feste von uns - sie haben ein dickes Lob verdient.

Experiment: Bau dir eine Lavalampe

Dazu braucht ihr:

alte Glas- oder Plastikflaschen

Speiseöl

Lebensmittelfarbe*

Wasser

 

Und so geht’s:

Füllt die Flasche mit etwas mehr als die Hälfte mit Speiseöl und gebt dann soviel Wasser dazu, bis die Flasche fast ganz voll ist. Jetzt wird’s schon spannend, denn das Öl trennt sich vom Wasser, die erste chemische Reaktion ist zu beobachten. Öl besitzt eine geringere Dichte als Wasser und schwimmt deshalb oben.

Jetzt gebt ihr 10-12 Tropfen von einer Lebensmittelfarbe nach Wahl dazu. Man sieht, dass sich die Farbe nur mit dem Wasser vermischt, da sie eine ähnliche Dichte wie das Wasser besitzt. Das Öl trennt sich vom Wasser. Das sieht beeindruckend aus und ruft staunende Blicke hervor.

Wir haben gängige Lebensmittelfarbe zum Backen genommen (gibt’s im Supermarkt), weil wir nichts anderes zu Hause hatten und das hat wunderbar funktioniert. Rot und blau funktioniert am besten, weil man hier den besten farblichen Kontrast zum Öl hat. Wenn man jetzt die Flasche langsam dreht, sieht man schon tolle Wasserblasenspiele. Aber Achtung, auf keinen Fall fest schütteln, sonst vermischt sich das Öl mit dem Wasser und ihr habt eine trübe Suppe. Also langsam drehen, hier ist Entschleunigung und Ommm gefragt.

Wenn ihr eine richtige Lavalampe haben wollt, könnt ihr am Schluss etwas Salz oder ein Stück Brausetablette fallen lassen. Diese Stoffe haben eine größere Dichte als Öl und Wasser und sinken deshalb auf den Grund der Flasche. Auf dem Weg nach unten nehmen sie Öltropfen mit. Nach dem Auflösen steigen diese Öltropfen wieder nach oben und kreieren den interessanten Lava-Effekt.

 

Das benötigst du für die Schmetterlinge aus Klorollen

4 bis 5 Klorollen

Malfarbe in bunten Farben

Pinsel

Schere

Bastelkleber

Perlonfaden

Zweig

Bastelanleitung

1. Male die Rollen innen in je einer schönen Farbe an. Warte dann, bis die Rollen trocken sind.

 

 

 

 

2. Drücke die Rollen platt und schneide sie in 1 cm breite Streifen.

 

 

 

3. Schneide einen Streifen an einer Seite auf. Falte die Enden 2 cm nach außen und biege die Fühler in Form. Klebe die Knickstellen aufeinander.

 

 

 

 

4. Kicke zwei Streifen in derselben Farbe mittig. Klebe beide Flügel mit dem Knick an den Körper.

 

 

 

5. Ziehe einen Perlonfaden durch einen der Flügel und verknote die Enden. Fertig ist der erste Schmetterling!

 

 

Tipp: Am besten trocknen die Klebestellen in einer Wäscheklammer fixiert.

 

Viel Spaß :)

Wie versprochen, hängen wir eure gebastelten Teile in der Gruppe auf.

Wir hoffen, ihr freut euch genauso darüber wie wir.

Was ihr dazu brauchst:

- Alte Milchtüte

- Acrylfarben

- Lack

- Schere

- Kleber

Nach Wahl: Knöpfe, Äste, Perlen, Sticker, Moosgummi und was euch sonst noch so einfällt

 

Zuerst spült ihr den Milchkarton gründlich mit Wasser aus und lässt ihn trocknen.

Danach könnt ihr die Milchtüte in der gewünschten Farbe mit Acryl bemalen. Wir haben uns für pink entschieden.

Um das Vogelhaus wetterbeständig zu machen, haben wir den Karton noch mit Lack besprüht.

 

Als nächstes schneidet ihr mit einer Schere auf zwei gegenüberliegenden Seiten zwei Türen in den Karton. Wer möchte, kann die Ränder noch mit Klebeband verzieren.

 

Im nächsten Schritt könnt ihr euer Vogelhäuschen verzieren. Wir haben als Dach kleine Stöckchen oben auf die Milchtüte geklebt.

 

Auf einer Seite haben wir aus Moosgummi Fenster ausgeschnitten und aufgeklebt. Auf die andere Seite haben wir Knöpfe und Perlen als Blumen dekoriert.

 

Als letztes steckt ihr einen Stock als Vogelsitzplatz durch den Karton. Das Loch könnt ihr mit der Scherenspitze "vorbohren".

Jetzt habt ihr euer eigenes Vogelhaus für den Garten oder dem Balkon.

Frühlingsmärchen zum Vorlesen

"Als der kleine Marienkäfer aus dem Winterschlaf erwachte"

 

„Nanu?“, brummte der kleine Marienkäfer. Er schnupperte. „Besuch in meinem Winterquartier? Hm! Hm! Riecht gut. Riecht köstlich fein. Es wird doch nicht schon Frühling sein?“Ein süßer Duft war unter die dichte Laubdecke, unter der sich der kleine Käfer in den Wintermonatenzum Schlaf verkrochen hatte, gezogen.„Hmmm! Es riecht tatsächlich nach Frühling. Habe ich ihn etwa verschlafen?“ Vorsichtig reckte er die Beine, die er im Schlaf fest an seinen Panzer gepresst hatte. Er streckte sich, strampelte und hatte einige Mühe, auf die Füße zu kommen.„Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben. Richtig eingerostet fühle ich mich an.“ Er nickte. „Ja, es wird Zeit, dass der Frühling kommt.

Vorsichtig kroch er aus seinem Blätterversteck hervor – und fand sich unter einem dichten Büschel Schneeglöckchenblüten wieder.Schön war es hier. Sacht neigten die Blüten ihre Köpfe im warmen Südwind hin und her. Es war, als würden sie wie kleine Glöckchen leise „Bimbim, der Frühling ist da!“ läuten. Der kleine Marienkäfer atmete tief ein. Die Blüten der Schneeglöckchen waren es, die so süß dufteten. Und auch der Frühlingswind, derweitere, fremde Düfte von anderen ersten Blüten, den Weidenkätzchen, Krokussen, Märzenbechern,Narzissen und Baumblüten im Garten verteilte. Ein Sonnenstrahl bahnte sich seinen Weg durch die Blüten und lächelte dem kleinen Käfer genau ins Gesicht. Warm war er und schöner als der schönsteTraum.

„Hurra!“, rief der kleine Marienkäfer. „Der Frühling ist da. Was habe ich doch für ein Glück!“„Na klar“, summte die Biene, die emsig in den Blüten nach süßem Nektar suchte. „Du bist ja auch einGlückskäfer. "Der kleine Marienkäfer nickte. „Du hast Recht. Ein Glückskäfer bin ich. Und das werde ich allen im Garten auch erzählen.“Die Biene lachte. „Es weiß doch jeder, dass ihr Marienkäfer auch ‚Glückskäfer’ genannt werdet und dass ihr allen, die euch sehen, Glück bringen sollt.“„Ich bringe Glück?“ Der Marienkäfer strahlte. „Was für ein Glück. Danke, Biene, und tschüss.“Er pumpte seine roten Flügel mit den schwarzen Glückspunkten auf und flog los. Wie glücklich war er nun! Der Frühling war da, und als Glückskäfer hatte er mächtig viel Arbeit zu tun. Schließlich musste erallen, die er traf, nun Glück bringen. Klar.

Oder?