Der Glaube macht Kinder stark

Aschermittwoch am 13.2.2013 mit Pastoralreferent H. Ritzka.

Religiöse Erziehung im Vorschulalter zielt erstmals darauf ab, im Kind die Neugier nach dem Glauben zu wecken. Gerade in der heutigen Zeit ist der Kindergarten die serte Institution, in der die Kinder mit diesem Thema konfrontiert werden.

Den Glauben erleben und leben können die Kinder nur dort, wo im alltäglichen Miteinander gerade die Erwachsenen den Glauben vorleben und Inhalte so vermitteln, dass Kinder Geborgenheit im Schutze Gottes finden.

Sei es beim Beten vor dem gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten oder im Kreis, beim Leder singen oder beim Danken ist eine gelöste Athmosphäre und ein immer wiederkehrendes Ritual wichtig für einen sicheren Rahmen des Zusammenlebens.

Angesprochen fühlen sich Kinder erst dann, wenn Glauben erlebbar gemacht wird und die Kinder im Mitgestalten von festen und Gottesdiensten im Jahreskreislauf miteinbezogen werden, wie z.B.

  • Aschermittwoch
  • Palmsonntag
  • Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder
  • Erntedank
  • St. Martin
  • St. Nikolaus
  • Krippenspiel an Heilig Abend alle 2 Jahre

Hierbei haben die Kinder durch Gedichte, Rollenspiele, Bibelgeschichten, Fürbitten und Lieder aktiv die Möglichkeit, Gottesdienste mitzugestalten und das Gemeinschaftsleben innerhalb der Kirche kennen zu lernen.

Erst durch das aktive Zuschauen oder Mitspielen werden die Kinder in die Lage versetzt, sich mit der Bibel auseinanderzusetzen und Zusammenhänge besser zu verstehen.

Dazu gehören:

  • "Einzug in Jerusalem" ( Rollenspiel)
  • "Das letzte Abendmahl ( Rollenspiel)
  • "Kreuzweg" in Birgelen
  • "Der kleine König" ( Puppenspiel)
  • "Maria und Josef" (Puppenspiel)
  • "Der Weg nach Bethlehem" (Adventskalender)

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Achtung vor der Schöpfung, bezogen auf Tier, Natur und Mensch.

Die Schöpfung lässt sich konkret erleben und erfahren. Die Kinder müssen nur darauf aufmerksam gemacht werden.

Wir tragen Verantwortung dafür, dass alle Lebewesen so leben dürfen, wie es ihnen bestimmt wurde.

Sei es ein Tier, was manchem ekelig erscheint; eine Blume, die nicht so duftet, wie wir es uns wünschen oder ein Mensch, der durch sein Äußeres nicht in der Gesellschaft anerkannt wird.

Alle sind Geschöpfe Gottes und wir haben den Auftrag, für alles zu sorgen und sie nicht zu zerstören.

 

Religiöse Erziehung findet dort statt, wo es gelingt, Kindern den Glauben so zu vermitteln, dass sie sich angesprochen fühlen.