Abschlussgottesdienst am 14. Juni 2015 "Aus Kleinen wird Großes"

Handpuppe Maja war auch dabei

Einzug: Orgel

 

Lied: Wir feiern heut ein Fest

 

Begrüßung

Herzlich willkommen zu diesem Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder hier in der Kirche.

Auch wir wollen diesen ganz besonderen Tag mit euch und eurer ganzen Familie und den Freunden feiern.

Zunächst möchte ich mir einen Überblick verschaffen, wer denn alles da ist.

Alle Kinder, die in die Schule kommen, stehen bitte einmal auf.

Wir wollen euch mit einem Applaus begrüßen. (Applaus)

 

Euch Vorschulkindern, euern Eltern, Großeltern

den Paten, Ihnen allen, wünsche ich einen schönen und

vor allem recht fröhlichen Gottesdienst, den wir feiern wollen

im Namen Gottes, der Vater und Mutter für uns ist,

im Namen Jesu Christi, der die Kinder umarmte

und sie segnete,

und im Namen des Heiligen Geistes, der Kraft Gottes,

die uns stärkt und Hoffnung schenkt.

Nun machen wir alle das Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters…

Amen

Ein paar Worte als Einführung zum Thema des Gottesdienstes:

Aus Kleinen wir Großes

Kyrie/Schuldbekenntnis

 

Glorialied

 

Eröffnungsgebet

 

Psalmgebet mit Kehrvers als Lesung

 

K1:       Wenn ich in die Schule gehe, dann bin ich total gespannt auf all die neuen   

 Sachen, die ich erleben werde.

Ich freue mich auf alte und neue Freunde und Freundinnen, auf die neuen Lehrerinnen, auf Ausflüge und darauf, eeeendlich lesen zu lernen.

Manchmal spüre ich dann tief in mir drin ganz viel Glück.

Dann ist Gott bei mir. Er behütet mich und schenkt mir Mut.

 

K2:       Wenn ich in die neue Schule komme und all die großen und starken Schüler

  sehe, dann muss mir nicht bange sein, denn ich weiß, ich bin nicht allein:

Gott ist bei mir. Er behütet mich und schenkt mir Mut

 

K3:       Wenn auf dem Schulhof jemand auf mich zukommt, der mich dauernd

 ärgern will, dann sage ich einfach meine Meinung, denn:

Gott ist bei mir. Er behütet mich und schenkt mir Mut.

 

K4:         Wenn ich in der Klasse sitze und noch nicht viel weiß, dann denke ich:

Auch das Wissen muss noch wachsen, genau wie ein Baum, genau wie ich.

Und ich brauche keine Angst zu haben, denn:

Gott ist bei mir. Er behütet mich und schenkt mir Mut.

 

K5:       Wenn ich in die Schule gehe, dann bin ich total gespannt auf all die neuen

Dinge, die ich erleben werde.

Manchmal spüre ich dann tief in mir drin ganz viel Freude.

            Denn auch dann ist…

Gott bei mir. Er behütet mich und schenkt mir Mut. Amen.

 

 

Zwischengesang/Lied: Gott baut ein Haus, das lebt 1; 2; 5;

 

Halleluja

 

Evangelium

 

Kurzansprache (Erzieherin)

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Gemeinde,

meine Güte, was geht die Zeit schnell vorbei, so denken sicher die meisten Erwachsenen hier, denn nun sind Ihre Kinder, die Sie doch vor gar nicht so langer Zeit als Babys in den Armen gehalten haben, plötzlich Schulkinder.

Damit fängt ein neuer Lebensabschnitt an, nicht nur für Ihre Kinder, sondern auch für Sie als Eltern und Familien. Denn Ihr Kind wird immer selbstständiger, geht bald schon den Schulweg allein und wird viele neue Erfahrungen machen, die Sie nicht beeinflussen können.

So ein neuer Lebensabschnitt bringt viel Aufregendes und Gutes.

Aber dieses Neue bringt auch Fragen und Sorgen mit sich. Wie wird es unseren

Schulkindern ergehen, die manchmal noch viel zu klein für diese riesigen

Ranzen wirken? Werden sie vielleicht in eine Richtung beeinflusst, die wir nicht

wollen? Werden sie die neuen Anforderungen der Schule bewältigen?

Ein neuer Lebensabschnitt ist immer ein Schritt ins Ungewisse, und da gibt es beides:

Freude und Sorge. Gerade an so einer Schwelle zum „Neuland“ ist es gut zu wissen, dass wir nicht allein sind. Gott begleitet euch Kinder und ist da, gerade wenn ihr euren Weg allein geht. Das heißt nicht, dass ihr vor allen Schwierigkeiten bewahrt werdet. Denn diese gehören zum Leben dazu und sind auch wichtig für eure Entwicklung.

Dieses Versprechen gilt genauso uns, den Erwachsenen. Immer wieder

stehen wir an Schwellen zu einem neuen Lebensabschnitt, und da können wir

Begleitung und Stärkung gut gebrauchen. So eine Stärkung ist Gottes Segen,

den die Schulkinder gleich empfangen werden und der uns allen am Ende des

Gottesdienstes zugesprochen wird und uns begleiten soll, wenn wir uns

aufmachen in unseren Alltag. Er soll uns stärken, Mut machen und Hoffnung

schenken für alle Herausforderungen des Lebens. So dürfen wir uns alle

geborgen wissen, die Großen und die Kleinen, in Gottes Hand. Amen

 

Einleitung (Maja)

Maja hält eine Schultüte in der Hand.

P.:        Zu einem 1. Schultag gehört auch eine Schultüte. Wie ich hier sehen kann, habt ihr eure Schultüte im Kindergarten selbst gebastelt.

M.:      Hallo. Ich habe auch eine Schultüte gebastelt. Ich finde, meine ist die Schönste von allen.        

P.:        Maja, jeder findet, dass seine Schultüte am Schönsten ist.  Jeder hat sich überlegt, wie sie aussehen soll und hat sie mit viel Freude gebastelt. Und jeder hier von den Vorschulkindern freut sich darüber und ist Stolz.

M.:      Meine ist trotzdem die Schönste.

P.:        Ich finde alle schön.

M.:      Die Schultüten sind aber bestimmt noch leer (hämisch). Meine ist bis oben voll. Aber ich weiß nicht, was da drin ist. Bestimmt Gummibärchen und Schokolade.

P.:        Stimmt Maja, diese Schultüten sind noch leer. Die werden noch von den Eltern gepackt. Und ich verrate dir ein Geheimnis, warum sie das machen: Sie wollen euch ganz viel Gutes mitgeben für den Anfang in der Schule.

M.:      Ich finde, Gummibärchen und Schokolade ist ein guter Anfang. Mehr brauche ich nicht.

P.:        Mache sie doch mal auf. Die Kinder sind sicher schon neugierig, was dir in die Schultüte gepackt wurde.

M.:      Soll ich wirklich? Darf ich die Schokolade und die Gummibärchen dann auch schon essen?

P.:        Ich glaube nicht, dass die für alle reichen würden. Lass uns mal nachschauen.

(Maja holt eine Taschenlampe aus der Schultüte heraus.)Maja ist verwundert

 

M.:      Das ist nicht meine Tüte. Was soll ich denn mit einer Taschenlampe?

P.:        Ich denke, die Taschenlampe steht für das Licht. Damit sollt ihr immer den Weg zur Schule und zurück finden. Es soll euch ein Licht im Dunkeln sein.

M.:      Meine Mama hat immer gesagt, dass ich vor dem Dunkeln zu Hause sein muss. Da brauche ich kein Licht.

P.:        Maja, die Menschen brauchen Licht und die Hoffnung, dass sie immer gut den Weg nach Hause finden.

M.:      Ich habe die Hoffnung, dass ich jetzt Gummibärchen aus der Tüte heraushole.

(Maja holt einen Ball heraus.)

 

M.:      Ein Ball. Ich möchte keinen Ball. Ich möchte Gummibärchen.

P.:        Maja, das tut mir leid. Ich finde, dass der Ball in die Schultüte passt. Er steht dafür, dass ihr immer noch viel Zeit zum Spielen habt. Nicht nur lernen ist wichtig, sondern auch das Spielen.

M.:      Ich spiele sehr gerne mit meinen Freundinnen. Und wenn ich an der Grundschule vorbeifahre, sehe ich die Kinder, wie sie draußen spielen.

P.:        Das sehe ich auch. Spielen ist wichtig für euch, denn auch dadurch lernt ihr.

M.:      Ich schaue mal nach, was ich noch in der Schultüte finde.

(Maja holt eine Lupe heraus).

M.:      Schon wieder keine Gummibärchen. Wozu brauche ich eine Lupe? (hält sie vor das Gesicht).

P.:        Die Lupe steht für die Neugier. Dass ihr immer Lust habt und neugierig darauf seid, Dinge ganz genau zu sehen und zu erforschen.

M.:      Im Kindergarten hat Anja mit uns geforscht. Das hat mir viel Spaß gemacht. Und durch die Lupe sieht alles so groß aus. (Hält die Lupe vors Gesicht)

P.:        Hast du noch etwas in der Schultüte?

 

(Maja schaut nach und holt ein Kuscheltier heraus).

M.:      Wie kommt mein Kuscheltier in die Schultüte?

P.:        Das Kuscheltier sollte immer dabei sein. Es tröstet euch, wenn ihr traurig seid.

M.:      Stimmt. Und ich erzähle ihm alles, was Papa und Mama nicht wissen dürfen. Er hört mir zu und weißt du, was das Tolle an meinem Kuscheltier ist- es macht immer das, was ich sage (Schmunzelt, hält Hand vor den Mund)

P.:        Also gehört das Kuscheltier in die Schultüte.

M.:      Gummibärchen auch.

 

(Maja holt ein Freundschaftsband heraus). (Schaut noch einmal in die Tüte)

M.:      Das war das letzte in meiner Tüte. Keine Gummibärchen und keine Schokolade, sondern nur ein Freundschaftsband. (Maja ist traurig).

P.:        Maja, du brauchst nicht traurig zu sein. Du hattest viele wichtige Dinge in deiner Schultüte. Viel wichtiger als Süßigkeiten. Das Freundschaftsband steht für Freunde finden, und dass ihr immer zusammenhaltet. Freunde sind wichtig in der Schule. Sie machen euch stark.

M.:      Du hast ja recht. Ich streite mich zwar manchmal mit meiner Freundin, aber ich bin froh, dass ich sie habe. Zu zweit sind wir stärker und die Jungs haben auch Angst vor uns.

P.:        Wir sind nie gerne alleine. Und Freunde helfen auch einander und hören zu. Ist da noch etwas in der Tüte, Maja?

(Maja steckt Kopf in die Tüte)

M.:      Nein, nichts mehr. (leise) Auch keine Gummibärchen.

 

P.:        Doch Maja, da ist noch etwas drin versteckt, was aber niemand sehen kann. Aber das gibt es trotzdem. Es ist ein guter Wunsch von Gott für euch an diesem Tag. Es ist der Segen. Der Segen ist sogar noch mehr als ein guter Wunsch. Er ist eine Kraft von Gott, und die kommt zu euch und macht euer Herz stark.

M.:      Da habe ich ja doch tolle Sachen in meiner Schultüte gehabt. Aber so ein kleines Tütchen Gummibärchen hätte trotzdem drin sein können.

 

 

Tanz:   Gott malt mit bunten Farben CD: Noah und die coole Arche

Glaubensbekenntnis

Fürbitten:

 

P.:        Gott hat uns seine gute Schöpfung anvertraut und uns seinen Sohn als Freund geschenkt.

Zu Jesus, unserem Freund, rufen wir:

 

K1:         Lieber Gott, lass uns größer werden und unseren eigenen Weg alleine gehen.

Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

K2:         Hilf allen Kindern, die alleine sind und die nicht das Glück haben, in die Schule gehen zu können.

Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

K3:       Begleite alle Kinder, die nun bald in die Schule gehen werden.

Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

K4:       Lieber Gott, passe gut auf uns auf und halte deine Hand über uns.

Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

K5:       Lieber Gott, beschütze uns auf unserem Schulweg und lasse uns immer

             gerne lernen

            Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Erw.:     Uns Erwachsenen hilf beim Loslassen und Halt geben, beim Helfen und

selber machen lassen, stärke uns in der Begleitung unserer Kinder manchmal

ist es ein schwieriger und schmaler Weg.

Antwortruf: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

P.:        Guter Gott, du bist immer bei uns. Erhalte unsere Freundschaft zu dir und untereinander durch Jesus Christus unseren Bruder und Herrn. Amen

 

Kollekte/Gabenbereitung

Lied: Wenn das Brot, das wir teilen

Gabengebet

Präfation

Sanktuslied (Heilig, Heilig…)

Hochgebet: Vorschulkinder kommen in den Altarraum um den Altar

Vaterunser

Friedensgruß

Kommunion

 

Segnung der Schultüten

 

Lied der Vorschulkinder:     In Gottes Hand geborgen       Kinder-Kirchen-Hits CD3 Lied 23

 

Segen

 

Lied:    Möge die Straße 1.+2. Strophe