Anspiel Handpuppe zu Karneval

Anspiel Maja zu Karneval

Maja summt ein Karnevalslied hinter der Türe

Erz.: „Kinder seit mal leise. Hört ihr das? Ich glaub, ich geh mal schauen, wer das ist.“

Erzieherin geht zur Türe und macht diese auf.

Erz.: „Ach Maja, du bist es. Wie siehst du aus?“ Erzieherin spricht erstaunt.

Maja: „Ich habe eine Einladung für die Karnevalsfeier heute hier im Kindergarten   

              bekommen! Alaaf und Helau. Äh, was ist das hier für eine trockene und                 langweilig  Karnevalsfeier? Was habt ihr denn für komische Kostüme an?“

Erz.: „Maja, wir haben doch noch kein Karneval. Das dauert noch ein bisschen!“

Maja: „Ich glaub, du kannst nicht lesen. Hier, guck, in der Einladung steht heute.

Maja hält Erz. eine Einladung hin.

Maja: „Ich geh jetzt auch nicht weg. Ich habe mich extra für heute als den obercoolsten Clown verkleidet. Ich habe zwei Stunden gebraucht, um mich als oberobercoolen Clown zu schminken. Ich glaub, du spinnst. Ich gebe euch zwei Minuten, euch zu verkleiden. Aber so obercool wie ich werdet ihr sowieso nicht aussehen.“

Erz.: „Maja, du hast eine Einladung für nächsten Monat bekommen. Wo sollen die Kinder denn auch auf die Schnelle Kostüme herbekommen? Und nochmal Maja, wir haben noch kein Karneval“.

Maja: „Doch, für mich schon. Und außerdem, was heißt dieses komische Wort überhaupt?“

Erz.: „Es heißt Karneval, Maja!“

Maja: „Und was heißt es? Weiß einer von euch, was dieses komische Wort bedeutet?“

Maja schaut die Kinder fragend an. Eventuell weiß das ein oder andere Kind die Bedeutung des Wortes.

Erz.: „Als Karnevalszeit bezeichnen wir die Woche vor Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch beginnt bei den Christen die 40tägige Fastenzeit. Sa Wort Karneval bedeutet übersetzt: Wegnahme des Fleisches.“

Maja: „ Wenn du dem Papa das Fleisch wegnimmst, wird er richtig sauer. Die Mama hat das nämlich auch schon probiert.“

Erz.: „Nein Maja, ich nehme dem Papa das Fleisch nicht weg. Karneval verweist nur auf die bevorstehende Fastenzeit. In dieser Zeit verzichtet man auf etwas, z.B. auf Fleisch oder Süßigkeiten!“

Maja: „Auf Süßigkeiten verzichten? Auf Schokolade, Gummibärchen? Niemals!!!“ Majas Stimme ist energisch.

Erz.: „Maja, du brauchst es ja nicht. Das entscheidet jeder für sich selbst.“

Maja: „ Du Anja, jetzt weiß ich aber immer noch nicht, warum wir uns zu Karneval verkleiden!“

Erz.: „Schon vor vielen, vielen Jahren haben die Menschen mit Masken, Verkleidungen und ganz viel Lärm die Winterzeit ausgetrieben und gute Geister, die den Frühling bringen sollen, aufgeweckt.“

Maja: „Können wir denn jetzt Karneval feiern?“

Erz.: „Nein Maja, können wir nicht. Die offizielle Karnevalszeit beginnt zwar schon am 11.11., genau wenn wir hier St. Martin feiern, aber die eigentliche Karnevalszeit beginnt eine Woche vor Aschermittwoch!“

Maja ist traurig

Maja: „Und dabei habe ich mich so auf die Feier gefreut. Ich habe mich extra für euch so schick gemacht“.

Erz.: „Maja, sei nicht traurig. Es dauert ja nicht mehr so lange. Die Kinder hier freuen sich ja auch schon auf Karneval. Sollen wir sie mal fragen, als was sie sich Karneval verkleiden möchten?“

Maja: „ Ja, aber so cool wie ich wird bestimmt keiner aussehen!“

Erz.: „Wer weiß, Maja. Lass uns mal hören, was sich die Kinder schon überlegt haben.“

Jedes Kind darf erzählen, als was es sich verkleiden möchte.

Maja: „Du, Anja?“

Erz.: „Ja, Maja!“

Maja: „Die Kinder sehen bestimmt auch cool in ihren Kostümen aus.“

Erz.: „Ja Maja, das glaube ich auch“.

Maja: „Ich geh jetzt besser noch mal nach Hause und wühle in meinen Kleiderschrank, ob ich nicht auch …. finde. (Kostüme der Kinder werden aufgegriffen)

Erz.: „Oh Maja, du siehst in dem Clownskostüm richtig cool aus.“

Maja: „Findest du?“ Majas Stimme wirkt stolz

Erz.: „Ja Maja, finde ich“.

Maja: „Ich überlege noch mal. Vielleicht ziehe ich es doch Karneval an.“

Erz.: „Du hast ja noch ein bisschen Zeit zu überlegen. Ich bringe dich jetzt mal zur Türe“.

Maja: „Ja, Mama macht sich bestimmt schon Sorgen, wo ich so lange bleibe. Tschüß Kinder“.

Die Kinder werden winken und sich von Maja mit einem Tschüß verabschieden.